Die Sympathiekampagne “ICH LIEBE DIESES KUKI” geht weiter. Senden Sie uns einfach ein Foto mit Ihrer Meinung, weshalb Sie das KUKI lieben (Ich liebe dieses KUKI, weil …) an die Adresse mail@kukikino.de
Ich bin der KuKi-Fan Henning aus Bad Soden-Salmünster und freue mich, mit meinem Statement den Kampf des KuKi unterstützen zu können. Aber beim Abdruck ist Euch ein Fehler unterlaufen, es fehlt ein wichtiges Wort. Es muss heißen: „… weil ich hier dem Leben so NAHE kommen kann, wie meiner Liebsten.” Ein kleiner, aber feiner Unterschied, denn was ist schöner, als das Leben in Hessens schönstem Kinosaal zu betrachten und dabei im Kinosessel zu knutschen … (hoffentlich bald wieder)!
Ich bin kein Cineast, weil ich lieber lese. ABER: Am Kuki hat mir nicht nur der wunderschöne Vorführsaal gefallen, der mindestens hessenweit seinesgleichen suchen dürfte, sondern auch, daß das Team mir Nicht-Cineasten jeden Wunsch erfüllte. Las ich irgendwo in einem Feuilleton die Rezension eines Films, der mich daraufhin interessierte, mußte ich nur eine Mail schicken und zwei, drei Wochen später war der Film im Programm. Besonders eindrucksvoll: Der erste von einem Afghanen gedrehte Film nach der Vertreibung der Taliban. Kuki machte es möglich, den prompt zu sehen. Dafür bin ich den Ehrenamtlern dankbar – und habe keinerlei Verständnis für jene Kräfte in Schlüchtern, denen die Zukunft dieser (neben der Musikhochschule) einzig verbliebenen öffentlichkeitswirksamen Kulturinstitution nicht nur piepegal ist, sondern die sie auch noch aktiv bekämpfen.
Schlüchtern hat als Schulstadt per se einen Kulturauftrag. Ich sah beispielsweise den Stauffenberg-Film mit Tom Cruise im Kuki. Die Eröffnungs-Sequenz mit dem Fliegerangriff sollte jeden, der noch eine Spur militaristischen Denkens hegt, eines Besseren belehren. Ohne Kuki würden solche Geschichtsstunden unmöglich.
Und noch etwas: Die Kuki-Gegner aus einer einstmaligen Volkspartei scheinen von einer unglaublichen Niedertracht beseelt. Neulich behauptete ein Gesprächspartner doch tatsächlich: “Die leben doch davon. Deswegen wollen sie das Kuki erhalten.” Auf meine Antwort, das sei doch ein gemeinnütziger Verein, folgte erstmal Schweigen im Walde und dann die Ausflucht, das habe doch der Bürgermeister gesagt. – Kleinstädte sind das Soziotop des Gerüchts. Man ist freundlich zueinander und zerreißt sich hinter dem Rücken des Anderen das Maul. Wahr oder Unwahr? In einer Kleinstadt sollte man immer vorsichtig sein.
Ich bin der KuKi-Fan Henning aus Bad Soden-Salmünster und freue mich, mit meinem Statement den Kampf des KuKi unterstützen zu können. Aber beim Abdruck ist Euch ein Fehler unterlaufen, es fehlt ein wichtiges Wort. Es muss heißen: „… weil ich hier dem Leben so NAHE kommen kann, wie meiner Liebsten.” Ein kleiner, aber feiner Unterschied, denn was ist schöner, als das Leben in Hessens schönstem Kinosaal zu betrachten und dabei im Kinosessel zu knutschen … (hoffentlich bald wieder)!
Ich bin kein Cineast, weil ich lieber lese. ABER: Am Kuki hat mir nicht nur der wunderschöne Vorführsaal gefallen, der mindestens hessenweit seinesgleichen suchen dürfte, sondern auch, daß das Team mir Nicht-Cineasten jeden Wunsch erfüllte. Las ich irgendwo in einem Feuilleton die Rezension eines Films, der mich daraufhin interessierte, mußte ich nur eine Mail schicken und zwei, drei Wochen später war der Film im Programm. Besonders eindrucksvoll: Der erste von einem Afghanen gedrehte Film nach der Vertreibung der Taliban. Kuki machte es möglich, den prompt zu sehen. Dafür bin ich den Ehrenamtlern dankbar – und habe keinerlei Verständnis für jene Kräfte in Schlüchtern, denen die Zukunft dieser (neben der Musikhochschule) einzig verbliebenen öffentlichkeitswirksamen Kulturinstitution nicht nur piepegal ist, sondern die sie auch noch aktiv bekämpfen.
Schlüchtern hat als Schulstadt per se einen Kulturauftrag. Ich sah beispielsweise den Stauffenberg-Film mit Tom Cruise im Kuki. Die Eröffnungs-Sequenz mit dem Fliegerangriff sollte jeden, der noch eine Spur militaristischen Denkens hegt, eines Besseren belehren. Ohne Kuki würden solche Geschichtsstunden unmöglich.
Und noch etwas: Die Kuki-Gegner aus einer einstmaligen Volkspartei scheinen von einer unglaublichen Niedertracht beseelt. Neulich behauptete ein Gesprächspartner doch tatsächlich: “Die leben doch davon. Deswegen wollen sie das Kuki erhalten.” Auf meine Antwort, das sei doch ein gemeinnütziger Verein, folgte erstmal Schweigen im Walde und dann die Ausflucht, das habe doch der Bürgermeister gesagt. – Kleinstädte sind das Soziotop des Gerüchts. Man ist freundlich zueinander und zerreißt sich hinter dem Rücken des Anderen das Maul. Wahr oder Unwahr? In einer Kleinstadt sollte man immer vorsichtig sein.